Rehwild im Garten

Veröffentlichungsdatum09.07.2024Lesedauer1 MinuteKategorienGaming | Aktuell
Rehwild im Garten

Bitte NICHT füttern!

Liebe Gemeindebürgerinnen, liebe Gemeindebürger!

Rehe sind anmutige, schöne Wildtiere und wir erfreuen uns über ihren Anblick in der freien Wildbahn.
Das Rehwild zählt aber auch zu den Kulturfolgern und es passt sich sehr gut an die vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft an. Zur Äsung sucht es sich energiereiche, leicht verdauliche Pflanzen wie Kräuter, Blüten, Blätter, Triebe und junge Pflänzchen.
Diese Nahrung findet es nun auch in unseren Hausgärten und zum Leidwesen von so manchem Hobbygärtner sind heuer besonders viele Rehe in den Siedlungen in und um Gaming unterwegs.
Wenn nun kein entsprechend hoher Zaun vorhanden ist, kann man (unter Rücksichtnahme auf die Nachbarn) mit folgenden Maßnahmen versuchen, dass die Rehe einzelne Gärten meiden:

• Dünger aus pelletiertem Schaf- oder Pferdemist, Hornspäne, …
  verwenden
• Hunde- oder Menschenhaare ausstreuen, naturbelassene
   Schafwolle auslegen
• Rasensprenger mit Bewegungsmelder aufstellen
• Solar-Gartenleuchte mit Bewegungsmelder aufstellen
• Windspiele, reflektierende Bänder oder alte CDs aufhängen

Meist gewöhnen sich jedoch die Rehe nach einiger Zeit auch an diese Störquellen.
Wenn Rehwild durch einzelne Personen in den Gärten gefüttert wird, gewöhnt sich das Wild an die Anwesenheit von Menschen.
Gem. §97(5) NÖ Jagdgesetz ist das Ankirren (Anlocken durch Futtervorlage) von Wild durch jagdfremde Personen ausnahmslos verboten.
Rehe sind Wildtiere, sie reduzieren im Winter ihren Stoffwechsel und werden in der Notzeit von den Jägern mit wildtiergerechtem Futter versorgt.
Ich ersuche daher die Bevölkerung das Rehwild NICHT zu füttern.  DANKE !

GR Rosemarie Wurm
(Jägerin und Hegeringleiterin)

Foto: Manuela Pyringer